Wintergärten bieten die besten Voraussetzungen, um sich das ganze Jahr an sattem Grün und üppiger Blüte erfreuen zu können. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Pflanzen für den Wintergarten geeignet sind, welche Fehler es bei der Bepflanzung zu vermeiden gilt und bekommen wertvolle Tipps von der Redaktion.
Welche Pflanzen eignen sich am besten für den Wintergarten?
Grundsätzlich ist eine Vielzahl an Pflanzen, und zwar sowohl blühende als auch immergrüne, dafür geeignet, einen Wintergarten in ein grünes Paradies zu verwandeln. Zu ersteren gehören unter anderem Orchideen, Kamelien, Strelitzien, Wandelröschen, Zylinderputzer sowie Hortensien oder Kletterpflanzen wie Bougainvillea. Dipladenien oder Trompetenblumen. In die zweite Kategorie fallen beispielsweise verschiedene Palmen- und Farnarten, Bogenhanf, Dieffenbachia, Efeu, Elefantenohr, Kaffeestrauch oder Agaven, Aloe Vera, Lorbeer und Bambus. Auch Zitruspflanzen, Feigenbäume, Bananenstauden, Guaven und andere Obststräucher und Obstbäume sowie Sukkulenten fühlen sich im Wintergarten wohl.
Voraussetzung für ihr Wachsen und Gedeihen ist jedoch, die richtige Pflanze für den jeweiligen Wintergarten zu finden. Denn Wintergarten ist nicht gleich Wintergarten – manche sind im Winter unbeheizt, andere angenehm temperiert. In diesem Zusammenhang darf man eines nicht vergessen: Selbst in einem kuschelig warmen Wintergarten kann es, abhängig von der Nähe zur Heizung, wärmere beziehungsweise etwas weniger warme Zonen geben. Auch Licht- und Platzverhältnisse müssen bei der Auswahl der Pflanzen bedacht werden – so mögen nicht alle Pflanzen direktes Sonnenlicht. Ein weiteres Thema ist die Luftfeuchtigkeit: Ist sie zu hoch, steigt die Gefahr von Pilzinfektionen. Ist sie zu niedrig, besteht die Gefahr, dass Schädlinge die Pflanzen befallen.
Welche Pflanzen sind ganzjährig für den Wintergarten geeignet?
Ob eine Pflanze ganzjährig für den Wintergarten geeignet ist, hängt primär von den dort herrschenden klimatischen Bedingungen ab. Die meisten Auswahlmöglichkeiten hat man mit Sicherheit, wenn im Wintergarten das ganze Jahr über stabile Temperaturen herrschen. In diesem Fall gilt es nur noch darauf zu achten, wie viel Sonne
Welche Pflanzen passen in einen unbeheizten Wintergarten?
Da in einem nicht beheizten Wintergarten, der im Prinzip einem Glashaus gleicht, die Temperaturen in kalten Wintern durchaus unter den Gefrierpunkt fallen können, sind winterharte Pflanzen wie Sternjasmin, winterhartem Bambus und ebensolchen Bananenstauden, Akazien, frostfesten Seidenbäumen, Hanfpalmen oder Schmucklilien beziehungsweise Rosmarin die beste Wahl. Für den Fall, dass dort auch mediterrane Pflanzen wie beispielsweise Feigen- und Olivenbäume, Zitruspflanzen, Zistrose oder Oleander beziehungsweise andere frostempfindliche Pflanzen wie die Cordyline australis, eine australische Keulenlilie, einziehen, ist die Installation eines Frostwächters sinnvoll.
Bei der Auswahl der Pflanzen ist darüber hinaus zu berücksichtigen, dass sich diese Art von Wintergarten bereits bei leichter und erst recht bei starker Sonneneinstrahlung aufheizt – sorgen Sie daher für Beschattung und regelmäßiges Lüften.

Wie warm muss ein Wintergarten für Zitruspflanzen sein?
Zitruspflanzen sind beliebte Gäste im Wintergarten. Doch obwohl sie Sonnenanbeter sind, sollte man im Sommer extreme Hitze und eine zu geringe Luftfeuchtigkeit vermeiden. Da Zitronenbäume und Co. in Hinblick selbst auf leichten Frost zart besaitet sind, freuen sie sich besonders über ein Winterquartier im Wintergarten. Die ideale Temperatur liegt dabei zwischen fünf und 15 Grad Celsius. Dabei gilt folgende Faustregel: Je wärmer die Umgebung, desto heller muss es dort sein. Je kälter der Standort, desto weniger Licht wird von den Zitruspflanzen benötigt. Unter Umständen können Zitruspflanzen auch in wärmeren Wintergärten überwintert werden. Da sie dort aber ihre Winterruhe einstellen, benötigen sie auch weiterhin regelmäßige Wasser- und Düngergaben.
Welche Kübelpflanzen eignen sich für den Wintergarten?
Auch da gilt: Viele Pflanzen, die in Kübeln wachsen – vom Zitrusbaum bis zur Palme – eignen sich für den Wintergarten. Vorausgesetzt, die jeweilige Pflanze passt zu dem im Wintergarten herrschenden Klima.

Welche Pflanzen sorgen im Wintergarten für eine gute Luftqualität?
Grundsätzlich verbessern alle Pflanzen die Luft, da sie Kohlendioxid aus der Luft entfernen und Sauerstoff produzieren. Doch es gibt Pflanzen, die noch ein bisschen mehr können: Sie filtern darüber hinaus Schadstoffe wie Benzol, Formaldehyd oder Xylol aus der Luft aufzunehmen und verbessern auf diese Weise das Raumklima noch einmal mehr. Zu diesen gehören beispielsweise Bogenhanf, Dieffenbachia, Efeu, Grünlilie oder Drachenbaum – alles Pflanzen, die sich auch in einem Wintergarten wohlfühlen.
Was sind die häufigsten Fehler bei der Bepflanzung eines Wintergartens?
Der häufigste Fehler bei der Bepflanzung eines Wintergartens ist, sich nicht ausreichend mit den Anforderungen der Pflanzen an ihren Standort auseinanderzusetzen. Steht eine Pflanze allerdings am falschen Standort, wird sie nur in den seltensten Fällen prächtig gedeihen. Ein weiterer häufiger Fehler ist, nicht für ausreichende Durchlüftung zu sorgen.
3 Tipps zum Schluss:
#1: Pflanzen in verschiedenen Höhen, Farben und mit unterschiedlichen Blühzeiten sorgen für Spannung im Wintergarten
# 2: Achten Sie darauf, dass in der Nähe Ihres Wintergartens oder möglicherweise auch darin ein Wasseranschluss vorhanden ist. Wollen Sie sich dort nämlich an sehr vielen Pflanzen erfreuen, kann das Schleppen des Gießwassers mühsam werden
# 3: Vergessen Sie nicht, den Wintergarten regelmäßig zu lüften – Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken!
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