Weniger Verzicht, mehr Ausgleich: Die Ernährungstrends 2026 wenden sich spürbar dem Wesentlichen zu. Weg von Dogmen, hin zu Lebensmitteln, die nähren, stabilisieren und langfristig guttun. Ruth Unger, diplomierte Ernährungsberaterin nach der Chinesischen Diätetik, erklärt aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin, welche 7 gesunde Zutaten jetzt auf unseren Tellern nicht fehlen sollten – und warum gerade sie Körper und Geist wieder in Balance bringen.
Unser Goodie für Sie: Am Ende des Beitrags haben Sie die Möglichkeit eine 1:1 TCM-Beratung im Wert von € 149,- bei unserer Expertin Mag. Ruth Unger zu gewinnen. Viel Glück!
Die Traditionelle Chinesische Medizin denkt Ernährung nicht in Kalorien oder Makros. Vielmehr hat jedes Nahrungsmittel, Gewürz und Getränk hat eine spezielle Wirkung – zum Beispiel wärmend oder kühlend, aufbauend oder bewegend, stärkend oder ausleitend. Im Mittelpunkt steht die sogenannte „Mitte“ – unser Verdauungssystem als eine wichtige Quelle von Qi, also Lebensenergie. Wer sie stärkt, stärkt den ganzen Menschen. 2026 ist nach der chinesischen Astrologie das Jahr des Feuer-Pferdes, das für rasche Veränderungen, viel Energie und Freiheit steht. Umso wichtiger wird es sein, die Mitte mit diesen sieben Zutaten zu stärken:
Reis
Ob Basmati oder klassischer Langkornreis: In der TCM gilt Reis als echtes Basis-Superfood. Er stärkt die Verdauungsorgane, harmonisiert den Körper und hilft bei zahlreichen Disharmonien. Besonders geschätzt wird seine Fähigkeit, Qi zu bilden und überschüssige Feuchtigkeit sanft auszuleiten – ein Thema, das bei Müdigkeit, Schweregefühl oder Wassereinlagerungen eine große Rolle spielt. Reis ist dabei kulinarisch erstaunlich vielseitig: morgens süß mit gebratenen Apfelstücken, mittags als Gemüsepfanne, abends als Einlage in einer warmen Suppe. Ein Lebensmittel, das immer passt – und nie überfordert.

Grünes Blattgemüse
Spinat, Mangold & Co. sind aus TCM-Sicht wahre Blut- und Säftebildner. Sie nähren den Körper in der Tiefe und unterstützen ebenfalls die Mitte. Spinat wird traditionell eingesetzt bei Verstopfung, Kopfschmerzen, Schwindel, geröteten Augen oder sogar Nachtblindheit – Symptome, die in der TCM häufig mit einem Blutmangel in Verbindung gebracht werden. Regelmäßig gekocht oder sanft gedünstet integriert, bringen grüne Blattgemüse Frische und Substanz zugleich auf den Teller.

Sprossen, Kresse & Radieschen
Kaum ein Lebensmittel steht so sehr für Bewegung wie frische Sprossen. Sie helfen, Stagnationen zu lösen – ein zentrales Thema unserer stressgeprägten Zeit. Besonders die sogenannte LeberQi-Stagnation ist weit verbreitet, häufig ausgelöst durch Dauerstress und hohen Leistungsdruck in Kombination mit unseren westlichen Ernährungsgewohnheiten, die viel Zucker, Weißmehl- oder zu viele Milchprodukte enthalten. Typische Anzeichen sind PMS, Regelschmerzen, Kopfschmerzen, Zähneknirschen oder depressive Verstimmungen. Frische Sprossen, Kresse oder Radieschen – idealerweise täglich frisch über die Mahlzeit gestreut – sind vor allem im Frühling eine einfache, aber hochwirksame Unterstützung.

Pilze
Pilze sind echte Allrounder. Sie unterstützen die Bildung von Blut und Körpersäften, stärken die Verdauung, kühlen überschüssige Hitze und helfen, Schleim zu transformieren. Damit sind sie erstaunlich vielseitig einsetzbar: bei Sodbrennen und Gastritis ebenso wie bei trockenem Reizhusten, trockener Haut, Erschöpfung oder schleimigen Erkältungen.
Auch bei verminderter Energie oder in Phasen erhöhter Belastung bringen Pilze Substanz und Tiefe in die Ernährung – kulinarisch wie energetisch.

Quinoa
Das glutenfreie Pseudogetreide stärkt die Mitte und nährt das Nieren-Yin – eine Ressource, die besonders für Frauen nach der Geburt oder in den Wechseljahren von Bedeutung ist. Quinoa wird in der TCM auch bei sogenannter Magen-Hitze empfohlen, etwa bei Sodbrennen, Zahnfleischbluten oder entzündlicher Gastritis.
Praktisch im Alltag: Quinoa lässt sich wunderbar mit Reis mischen, als warmes Gemüsegericht servieren oder zu saftigen Laibchen verarbeiten.

Frische, aromatische Kräuter
Petersilie, Dill, Basilikum, Majoran oder Oregano sind weit mehr als Dekoration. Sie bewegen das Qi sanft, wirken Stauungen entgegen und unterstützen die Blutbildung. In der TCM werden sie gezielt eingesetzt, um Schwere aus den Mahlzeiten zu nehmen und die Bekömmlichkeit zu erhöhen.
Am besten täglich frisch über das Essen streuen – eine kleine Geste mit großer Wirkung, die Genuss und Gesundheit verbindet.

Karotten & anderes Wurzelgemüse
Karotten, Knollensellerie oder Petersilienwurzel stärken die Verdauung, fördern die Säftebildung und sind für jedes Lebensalter geeignet. Besonders für Kinder sind sie ideal – allerdings gekocht, nicht roh. Ihr natürlich süßer Geschmack macht sie beliebt und leicht akzeptierbar, während sie gleichzeitig stabilisieren und nähren.
Wurzelgemüse steht in der TCM für Erdung – und genau das ist es, was viele von uns 2026 mehr denn je brauchen.

Gewinnspiel
Beantworten Sie unsere Gewinnspielfrage, melden Sie sich zum Newsletter an und gewinnen Sie mit etwas Glück eine 1:1 TCM-Beratung bei Mag. Ruth Unger im Wert von € 149,-.
Die Beratung umfasst:
- Detaillierte Anamnese (Besprechung der bisherigen Ernährungsgewohnheiten, Verdauung, Schlaf, Zyklus, Emotionen und Konstitution), Zungenanalyse und Pulsanalyse
- Auswertung nach TCM-Kriterien: Erkennung von Disharmonie-Mustern wie Hitze, Kälte, Qi- oder Blutmangel, Feuchtigkeit etc. & Einordnung in die Fünf-Elemente-Lehre
- Individuelles Ernährungskonzept (inkl. zu vermeidende bzw. empfohlene Nahrungsmittel und Getränke), Rezeptideen und Rezepte
Dauer: ca. 60-90 Minuten, in der Praxis oder Online
Unsere Expertin

Mag. Ruth Unger ist diplomierte Ernährungsberaterin nach TCM. Ihr Unternehmen food:wise steht für eine kluge, achtsame und individuelle Art zu essen – im Einklang mit Körper, Lebensumständen und der inneren Mitte.
Website: www.foodwise-tcm.at
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